Beim Cyberangriff auf den Berner IT-Dienstleister Xplain im Mai 2023 sind über 9000 Datenobjekte der Bundesverwaltung gestohlen und im Darknet veröffentlicht worden. Mehr als die Hälfte enthielten sensitive Informationen, wie das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) mitteilte. Die Journalisten sind zur Stelle, noch bevor die Hacker eine einzige Datei ins Netz gestellt haben. Xplain hat die Aufarbeitung «ihres» Falles emotional längst abgeschlossen. Die Zeit während und kurz danach war nicht einfach. Sie haben die Essenz des Vorfalls 2023 zusammengestellt und teilen diese Gedanken, Best Learnings sowie «Tipps und Tricks». Der Xplain-Hack zeigt, dass selbst fortschrittlichste Sicherheitsmassnahmen ständiger Anpassung bedürfen.
Er war mehr als zehn Jahre bei fedpol im Bereich der Cyberkriminalität tätig, u.a. als Kommissariatsleiter der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) und als Fachreferent Cyber im Stab der Bundeskriminalpolizei. Als Legal Counsel und Account Manager bei Xplain, hat der den Angriff von Tag 1 bis heute begleitet.
Stephan Bischof, wurde nach dem Hack CEO von Xplain. Er verfügt über einen Bachelor in Betriebsökonomie und einen Master als Wirtschaftsjurist. Er war als Geschäftsführer, Verantwortlicher für IT-Sicherheit, Marketing- und Sales-Verantwortlicher sowie juristischer Berater für in- und ausländische ICT-Unternehmen tätig. Zudem ist er Dozent in Wirtschaftsrecht, Prozess und Leadership.